Gemeindevertretung beschließt Verkehrs- und Mobilitätskonzept

In einem Workshop im Herbst 2017 wurden aus der Bevölkerung Anregungen gesammelt. Rund 170 Wünsche  zum Verkehrskonzept wurden vorgebracht. Zusätzlich wurden die bereits bei der Erarbeitung eines Konzeptes "Familienfreundliche Gemeinde" gesammelten Vorschläge in die Erarbeitung des Verkehrskonzeptes eingebracht.
Gemeindevertretung beschließt Verkehrs- und Mobilitätskonzept

Das Büro mg-Ingenieure ordnete diese Wünsche und erstellte Umsetzungsvorschläge. Im März 2018 wurde dieser Entwurf  der Öffentlichkeit präsentiert. Nach weiteren Rückmeldungen erfolgte die konkrete Bearbeitung in mehreren Sitzungen des Verkehrsausschusses. Zusätzliche Erhebungen wurden getätigt.

Das Mobilitätskonzept soll den Umweltverbund (= nichtmotorisierter Individualverkehr und öffentlicher Verkehr) fördern und den motorisierten Individualverkehr möglichst ohne Stau abwickeln helfen.

Ein ganzes Bündel an Maßnahmen wird für die Landesstraßen vorge­schlagen. Für die Neue Landstraße im Bereich zwischen Kirche und Abzweigung Alte Schulstraße sowie im Bereich Alte Schulstraße und Egelseestraße soll eine Höchstgeschwindigkeit von Tempo 40 km/h erlassen werden. Für die Neue Landstraße von der Ortsgrenze Altach bis zur Schweizerstraße soll in der Nacht die Geschwindigkeit mit 40 km/h beschränkt werden. In der Reichshofstraße soll eine Verkehrsinsel zur Reduktion der Geschwindigkeit errichtet werden.

Für Gemeindestraßen wird überall, wo jetzt Tempo 40 Zonen sind, Tempo 30 erlassen. Damit wird durch den geringeren Geschwindigkeitsunterschied zwischen den Fahrradfahrern und den Autofahrern die Unfallgefahr verringert.

Für den Fahrrad- und Fußgängerverkehr werden verschiedene Querungshilfen (Schweizerstraße-Exerzierplatz, Schweizerstraße-Ulimahd, Rheinstraße-Wies) errichtet. Außerdem sollen Lücken im Radwegenetz (Neue Landstraße, Fenkern, Mähderweg….) geschlossen werden.

Für den ÖPNV sind Verdichtungen für die Linien 4 und 5 sowie 22 vorgesehen.

Im Bereich des Schul- und Kulturzentrums soll der Bring- und Holverkehr besser geregelt werden. Ziel ist es, dass möglichst viele Kinder zu Fuß oder mit dem Fahrrad kommen. Das Bringen mit dem PKW soll reduziert und damit die Sicherheit für die Fußgänger erhöht werden. Dazu werden Einbahnregelungen, Kurzparkzonen, Parkverbote und Ausstiegsstellen eingerichtet. 

Der Beschluss wurde einstimmig gefasst.

 

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