Standortbestimmung: Wie gut kümmert sich Mäder um die Familien?

Projektgruppe familienfreundlichegemeinde führt ersten IST-Workshop durch
Standortbestimmung: Wie gut kümmert sich Mäder um die Familien?

„Wie geht es unseren Familien in Mäder, was wird den Familien in der Gemeinde bereits angeboten?“ In einem halbtägigen Workshop unter der Leitung von Kurt Dander, dem Prozessbegleiter des Audits, hat sich die Projektgruppe familienfreundlichegemeinde einen ersten Überblick darüber verschafft, welche familienfreundlichen Leistungen bereits in Mäder angeboten werden. Unterteilt nach Lebensphasen sind dabei über 200 Maßnahmen herausgekommen: von der Babysitter-Hotline, 50%-Förderung für Kiki-Anhänger, Elternberatung, Ganztagesbetreuung für Kleinkinder, Waldkindergarten, SchülerInnenparlament bis hin zur Begleitung von pflegenden Angehörigen, um nur einige zu nennen. „Das Ergebnis zeigt, dass für alle Lebensphasen schon Vieles in unserer Gemeinde geboten wird. Viele Vereine und ehrenamtliche Helferinnen und Helfer leisten jetzt schon einen wesentlichen Beitrag zum gesellschaftlichen Miteinander in Mäder“, freut sich Bürgermeister Rainer Siegele.

Die Mitglieder der Projektgruppe selbst waren über die Vielzahl der familien- und kinderfreundlichen Maßnahmen erstaunt. Dieser „erste Überblick“ und die gewonnenen Informationen über familienfreundliche Leistungen, welche bereits in der Gemeinde angeboten werden, dienen als unverzichtbare Grundlagen für jedes weitere Vorgehen. Darüber hinaus werden die Ergebnisse dieser umfassenden Bestandsaufnahme den Gemeindebürgerinen und -bürger auf der Website der Gemeinde präsentiert bzw. in einer Gesamtschau zugänglich gemacht werden.

Die Bevölkerung ist gefragt

Der Standortbestimmung folgt die Frage: Was soll Mäder darüber hinaus für die Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Senioren/innen und Menschen mit besonderen Bedürfnissen tun, damit sich alle in der Gemeinde wohlfühlen?  Wesentlich ist hier, so die Auditbeauftragte Siegrid Pescoller, dass sich wirklich alle Generationen zu Wort melden, dass alle Gemeindebürgerinnen und -bürger in den Prozess miteinbezogen werden. ALLE sind herzlichst zur Mitarbeit eingeladen. Hierzu werden in den kommenden Wochen und Monaten verschiedenste Aktionen, Befragungen und Gespräche durchgeführt, sowie Kindergarten- und SchülerInnenparlamente abgehalten. Aus diesen Ergebnissen heraus werden dann Projekte definiert, die die Attraktivität von Mäder für Familien erhöhen soll. Daher appelliert die Projektgruppe familienfreundlichegemeinde an alle Bewohnerinnen und Bewohner von Mäder jeden Alters, sich am Audit zu beteiligen, mitzureden und mitzumachen!

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